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Green-IT: Ein Milliarden-Markt

Der Einsatz von Cloud Computing ist ein wichtiger Schritt hin zu einer grüneren IT. Gerade Rechenzentren haben einen hohen Energiebedarf und verursachen somit eine große Menge an CO2. Durch das digitale Outsourcen von Daten können Serverkapazitäten der Rechenzentren besser genutzt werden, was den Energiebedarf wiederum senkt. Und der Markt für Cloud Computig wächst stetig. Bis 2016 soll er laut Bitkom auf 17,1 Milliarden Euro anwachsen.

In der Diskussion um den Klimaschutz spielt auch das Thema „Green IT“ eine immer wichtigere Rolle. Weltweit belaufen sich die durch Produktion und Anwendung von IT-Technik verursachten Emissionen pro Jahr auf über zwei Milliarden Tonnen CO2. Und die Tendenz ist steigend. Der Einsatz von „Green IT“ könnte diesem Anstieg entgegenwirken.

Bessere CO2-Bilanz, bessere Reputation

Dazu zählt auch das Cloud Computing. Weil die Daten ortsunabhängig gespeichert werden, entlastet das Outsourcen die Rechenzentren und spart somit Energie. Zudem können die abstrahierten IT-Kapazitäten so dynamisch an den Bedarf angepasst werden und verschwenden keine unnötigen Ressourcen.  Möglich ist dies dankt hoher Internet-Bandbreiten.

Neben der Online-Speicherung von Daten ermöglicht das Cloud Computig noch eine Vielzahl an weiteren Anwendungen: etwa dem Software-as-a-Service (SaaS). Damit werden Anwendungen von einem IT-Dienstleister verwaltet und als Service über das Internet bereitgestellt. Das bedeutet, dass Unternehmen somit auch Anschaffungskosten reduzieren können.

Insgesamt kann das Cloud Computing also dabei helfen, mit den eigenen Ressourcen besser zu haushakten und sie so flexibel an schwankende Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig wirkt sich das auf die eigene CO2-Bilanz aus und verbessert zudem das Image des Unternehmens.

Autor: MBR